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Philosophiae Naturalis Principia Mathematica

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Buch-Tipp: Die mathematischen Prinzipien der Physik: Philosophiae Naturalis Principia Mathematica Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Die mathematischen Prinzipien der Physik: Philosophiae Naturalis Principia Mathematica". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu dem Buchhändler weiter geleitet.

Die Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, häufig auch Principia Mathematica oder einfach Principia genannt, ist das Hauptwerk von Isaac Newton. Der lateinische Titel bedeutet übersetzt Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie.

Die Principia wurde 1686 erstmals als Manuscript der Royal Society vorgelegt und am 5.07 1687 veröffentlicht. Von Edmund Halley, welcher der Initiator des Werkes war und auch die Erstausgabe besorgte, stets wieder ermuntert, verfasste Newton eines der größten astronomischen Bücher aller Zeiten.

Er leitet darin das Gesetz der Schwerkraft ab und leitete daraus die Keplerschen Gesetze der Planetenbahnen ab. Das analytische Kraftgesetz der Gravitation wurde zu seiner Zeit auch bereits von Christopher Wren vermutet und äußerst, der erste Beweis geht aber auf Newton zurück, welchen es sehr störte, wenn von Prioritäten ohne die zugehörigen Ableitungen die Rede war. Immer wieder zitiert, allerdings in jedem Jahrhundert ca. von einer Handvoll Leute gelesen und von noch weniger verstanden, ist die Lektüre auch heute noch eine Herausforderung für jeden Adepten der Astronomie und Physik. Dies auch deshalb, weil das Werk in Latein verfasst wurde und intensiv auf der Lehre von den Kegelschnitten aufbaut, welche heute kaum mehr, und wenn, in dem Stile des Descartes und nicht des Appolonius von Pergä gelehrt wird.

Es lohnt sich, das heute unbezahlbare Original der Erstauflage zu studieren. Wer dahin gelangt, zu erkennen, dass Newton einen Beweis deshalb nicht in sein Buch aufnahm, weil dieser die Gravitationstheorie gründlich diskreditiert hätte, kann ermessen, welch ein Kopf dieser Mann war.

Laplace, welcher diesen einzigen wunden Punkt des Werkes hundert Jahre nachdem Erscheinen des Werkes erkannte, hatte soviel Respekt vor Newton, dass auch er schwieg.

Im 18. Jahrhundert verfasste die Marquise du Châtelet , eine Freundin von Voltaire, gemeinsam mit Alexis-Claude Clairaut, dem großen Astronomen und Mathematiker, eine Übersetzung in das Französische, welche mit sehr guten und die moderne Integralrechnung benützenden Kommentaren versehen war, was die Nachteile der strikt geometrischen Fassung des Originales stark minderte und den Interessierten näherbrachte.

Es war auch Voltaire, welcher die berühmte Apfelgeschichte in Umlauf brachte, und es waren auch die Franzosen, welche Newtons Theorien, die durchaus nicht bei allen Zeitgenossen Zustimmung fanden, von Anbeginn an gründlich benutzten.

Leibniz und Huygens, zwei große Wissenschaftler von Format, waren und blieben bis zu ihrem Tod skeptisch.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts übersetzte Wolfers das Buch in das Deutsche. Es ist, trotz mancher Mängel, stets noch erhältlich und preiswert.

Die Herausgabe des Newtonschen Gesamtwerkes unter Cohen in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts machte die Principia Mathematica wiederum dem Leser in dem Original zugänglich.

Mathematiker und Astronomen von Rang haben immer Newton, Leonhard Euler und Laplace studiert und tun dies auch heute noch zu Recht.

Denn wer schwimmen will, muss zu den Flüssen gehen oder:

De fontibus non est disputandum.


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